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Sicherheiten & Recht

Eigenkapital

Eigene Mittel, die Sie in die Finanzierung einbringen – Bargeld, Wertpapiere, Bausparverträge.

Eigenkapital bei der Baufinanzierung umfasst alle Mittel, die Sie selbst einbringen – ohne Kreditaufnahme. Dazu zählen: Bargeld und Bankguthaben, Wertpapiere und Fondssparpläne, Bausparverträge (Guthaben), Eigenleistungen beim Bau (sogenannte „Muskelhypothek") und Schenkungen von Angehörigen.

Faustregel: Mindestens 20 % des Kaufpreises plus die Kaufnebenkosten sollten aus Eigenkapital kommen. Die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, ggf. Makler) betragen in Berlin und Brandenburg zusammen 10–15 % des Kaufpreises.

Mehr Eigenkapital bedeutet einen niedrigeren Beleihungsauslauf – und damit bessere Zinsen. Der Effekt ist erheblich: Wer den Beleihungsauslauf von 90 % auf 70 % senkt, kann den Zinssatz um 0,3–0,5 Prozentpunkte verbessern.

Für Selbstständige mit guter Bonität ist unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Finanzierung mit wenig oder ganz ohne Eigenkapital möglich.

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